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Wie schafft man es für lange Zeit seinen Beruf zu halten?

Nur wer seine Arbeit liebt, hat auf Dauer Erfolg. Nur wer seine Arbeit gerne verrichtet, sendet beständig eine positive Energie aus. Andere spüren, dass man in seiner Arbeit aufgeht. Es macht Freude, uns Arbeit zu geben. Unsere Gedanken lauten dann:»Ich arbeite gerne. Ich bin gerne hier. Ich freue mich, hier arbeiten zu können.«

Wer dagegen seine Arbeit nur des Geldes wegen verrichtet, der sendet ständig ganz andere Gedanken aus: »Ich habe es satt. Ich will hier nicht sein.«

Wer seine Arbeit nur so hinter sich bringen will, weil er ja irgendwie Geld verdienen muss, wird keine Energie, keine Kraft und Freude für seinen Beruf aufbringen.

Denkt man während der Arbeit nur daran, wann endlich Feierabend ist, oder sehnt man sich nur noch das Wochenende oder den nächsten Urlaub herbei, damit man endlich für ein paar Tage nicht mehr arbeiten muss, dann lehnt man seine Arbeit in Wahrheit ab. Man versucht, die Arbeit zu vermeiden. Man will ihr entkommen und fühlt sich gezwungen, die ungeliebte Tätigkeit zu verrichten, damit man seine Familie ernähren oder die Miete bezahlen kann.

Betrachtet man seine Arbeit auf diese Weise, wird sie für alle zur Qual. Man hat das Gefühl, sehr hart zu arbeiten, und leidet unter den Anforderungen, die an einen gestellt werden. Diese innerliche Abwehr spüren alle Beteiligten.

Es ist auch ziemlich riskant, zum Beispiel folgenden Gedanken nachzugehen: »Ich bin unterbezahlt, ich bekomme zu wenig Anerkennung, mir steht ein viel besserer Posten zu.« Man wünscht sich nicht etwa einen besseren Job, Lob oder Beachtung, sondern ist permanent unzufrieden. Mit genau diesen Gedanken löst man aber eine innere Trennung aus.

Mit der beruflichen Unzufriedenheit

löst man eine innere Trennung

zwischen sich selbst und dem Arbeitsplatz aus.

Man sollte sich daher nicht wundern, wenn man dann plötzlich die Kündigung erhält. In Wahrheit hat man sich bereits lange vorher von der Arbeitsstelle getrennt. Man hat innerlich längst den Job quittiert. Das Außen führt meist nur folgerichtig den unbewussten Wunsch aus. Der Arbeitgeber ist dann ein Gehilfe – ein offizielles Ausführungsorgan – unseres Wunsches.

Wenn wir uns innerlich trennen, wird die Trennung auch bald im Außen vollzogen.

Erfüllt man dagegen seine Aufgaben gerne, weil es Spaß macht, weil man Freude dafür empfindet, dann wird nicht nur das eigene Leben zu einer harmonischen Angelegenheit, sondern wir werden von Kollegen und Vorgesetzten umgeben sein, die gerne mit uns zusammenarbeiten.

Wer gerne arbeitet, ist stets eine gute Arbeitskraft. Man wird wahrscheinlich sogar bei der nächsten Gehaltserhöhung miteinbezogen, und zwar ohne dass man sie einfordern muss. Es geht nur darum, unsere innere Einstellung zu den Dingen zu verändern.

Erfolgreich wünschen ist nichts anderes, als unsere gewohnte Sicht auf die Dinge zu verrücken. Wenn wir uns wünschen, glücklich und zufrieden mit unserer Arbeit zu sein, wird dies bald in unser Leben treten, weil wir uns selbst zu einem glücklichen Menschen verändern. Dann ist Arbeit kein Stress mehr, sondern pure Freude.

Will man seine Arbeit auf lange Sicht behalten, beruflich aufsteigen oder einfach anerkannt und geliebt werden, sind die nachfolgenden Affirmationen wirkungsvoll. Suche dir eine oder mehrere heraus, die du für richtig empfindest, und wiederhole sie, sooft du kannst.

  • Ich bin gut in meinem Job.
  • Ich bin so gut, dass ich eine Gehaltserhöhung habe.
  • <
  • Meine wundervolle Leistung fällt allen angenehm auf.
  • Ich bin so leistungsfähig, dass man meine Hilfe benötigt.
  • Ich liebe meine Tätigkeit.
  • Alle anderen lieben meine Tätigkeit.
  • Meine Arbeit wird gewünscht und gesucht.
  • Mein Beruf ist in meinem Leben uneingeschränkt willkommen.

Meine Leistung wird anerkannt und geachtet.

Pierre Franckh