Mit der Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Für die Nutzung des vollen Funktionsumfanges der Webseite, bestätigen Sie bitte auch die Verwendung von Third-Party-Cookies & Plugins. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung
Ok

Veganer Mohnkuchen

Ich wollte schon lange mal einen Mohnkuchen backen. Meine Mutter war eine begnadete Bäckerin und ihr Mohnkuchen war einfach göttlich. Damals nahm man noch „gute Butter“, jede Menge Eier und natürlich Kuhmilch. Ich probiere ja nun schon eine ganze Weile mit den veganen Backvarianten herum.

Nun aber zum Mohnkuchen.

Zutaten:

  • 60 gr Rosinen
  • 100 ml Rum (ich werde ihn beim nächsten Mal mit der doppelten Menge Rosinen und Rum ausprobieren, ich glaube, das kann er vertragen)
  • 220 gr gemahlener Mohn (ich habe 250 g genommen, das war auch in Ordnung)
  • 200 gr Zucker (da habe ich nur 100 g genommen, weil die Kokos-Reismilch auch noch Süße mitbringt)
  • 220 gr Mehl
  • 3/4 Päckchen Backpulver (ein ganzes Päckchen geht auch gut)
  • 1 Päckchen Vanillezucker (Du kannst auch gemahlene Vanille nehmen)
  • 300 – 350 ml Reismilch oder Sojamilch oder Mandelmilch oder Hafermilch … ganz nach Geschmack (ich liebe z.Zt. Kokos-Reis-Milch – weil ich den restlichen Rum von den eingeweichten Rosinen auch benutzt habe, habe ich weniger Kokos-Reis-Milch verwendet)

Für den Mokka-Rum-Zuckerguss

  • 150 gr Puderzucker
  • 1 Esslöffel Rum
  • 1 Teelöffel Instant-Espresso

Zubereitung:

30 Minuten vorher (oder am Abend vorher) die Rosinen in den Rum einlegen

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze (180 Grad Umluft) vorheizen. Backform einfetten.

Alle trockenen Zutaten – Mohn, Zucker, Mehl, Backpulver und Vanillezucker – in einer Schüssel vermischen

Getreidemilch langsam zugeben und ein paar Minuten mixen, bis ein typisch cremiger Rührteig entsteht. Die Masse dickt während dem Rühren noch etwas ein.

Die Rosinen im Sieb abtropfen lassen und den Rum auffangen für später. Rosinen unterheben.

Teigmasse in die gefettete Backform füllen.

50 Min backen und Stäbchenprobe machen: Wenn das Stäbchen klebrig raus kommt, die Backzeit verlängern.

Nach dem Backen leicht abkühlen lassen und aus der Backform stürzen. Anschließend ganz abkühlen lassen.

Mit einem Stäbchen gleichmäßig Löcher in den Kuchen stechen und mit der Hälfte des aufgefangenen Rosinenrums beträufeln. Nach einer Weile, wenn der Rum versickert ist, mit dem Rest vom Rum wiederholen. Es kann fast der ganze Rum verbraucht werden, damit der Kuchen schon saftig und Rum-haltig wird – je nach Geschmack.

Mokka-Rum-Zuckerguss

Puderzucker mit dem Espressopulver mischen, 1 Esslöffel Rum hinzugeben und zu cremiger Masse verrühren. Je nach Bedarf noch 1-2 Teelöffel heißes Wasser dazu.

Mokka-Rum-Zuckerguss über den Kuchen gießen und trocknen lassen. Fertig! Der Kuchen schmeckt am besten, wenn er über Nacht ziehen durfte.

Den Mokka-Rum-Zuckerguss habe ich weggelassen, er war auch ohne sehr, sehr lecker.

Guten Appetit!

Wir veröffentlichen die Texte mit freundlicher Genehmigung von www.tip-magazin.info

https://www.facebook.com/bentode/videos/1210588975629255