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Ok

Kann man einen anderen durch wünschen beeinflussen?

Ja und nein.
Beides ist möglich. Unter bestimmten Voraussetzungen. Aber vorrangig erst einmal nein. Gott sei Dank.

Denn ansonsten könnte jeder andere Mensch sich etwas wünschen, was uns betrifft, und wir müssten es ausführen, auch wenn wir es gar nicht wollten. Auf diese Weise würden wir uns vielleicht in jemanden verlieben müssen, obwohl wir diese Person gar nicht ausstehen können, oder unsere Wohnung aufgeben, nur weil ein anderer dort einziehen möchte, oder unseren Job verlieren, damit ein anderer unsere Arbeit bekommen kann. Wir wären also fremdbestimmt und wahrscheinlich ziemlich unglücklich. In erster Linie sollten wir also froh sein, dass der eigene Wille immer über allem steht.
Der eigene Wille ist entscheidend dafür, wie wir unser Leben gestalten.

Mit der reinen Wunschenergie erreicht eine andere Person also erst einmal gar nichts bei uns. Und das ist sehr gut so. Allerdings … wir auch nichts bei anderen. Der freie Wille steht eben bei allen Menschen an erster Stelle. Das bedeutet, dass all diejenigen, die hoffen durch Erfolgreich wünschen eine ganz bestimmte Person an sich zu binden, sie verliebt zu machen oder zu Dingen führen zu können, die ihnen selber gefallen würden, nicht zum gewünschten Ergebnis kommen werden. Die Frage, "wie schaffe ich es, dass xy mich liebt?", greift also ins Leere. Warum ist das so?

Durch das Wünschen senden wir feinstoffliche Energie aus. Diese sucht nach gleich schwingender Energie, also nach einer solchen, die mit ihr übereinstimmt. Ist dein vermeintlicher Traumpartner nicht in Resonanz mit dir, wandert die Energie einfach weiter. Dein Traumpartner wird es nicht einmal merken, dass ihn so eine Energie gestreift hat. Dies ist vergleichbar mit den Saiten eines Klaviers. Schlagen wir eine Klaviersaite an, schwingen nur solche mit, die in Resonanz mit dieser Saite sind. Alle anderen Saiten zeigen sich davon völlig unberührt.

Das hat für uns auch einen großen Vorteil. Wir sollten richtig froh sein, dass es so ist. Schwingt nämlich unser gewünschter Partner nicht mit uns im Einklang, dann sind wir in der Tat ohne ihn wesentlich besser dran, auch wenn unser Verstand es in diesem Moment noch so gerne anders möchte. Das Resonanzgesetzt hat noch einen anderen großen Vorteil. Wir können nämlich wünschen, was wir wollen, wir greifen auf diese Weise nie ungefragt in das Karma oder den Lebensplan eines anderen Menschen ein. Alles, was dieser Mensch tut, tut er aus freien Stücken, weil er sich so entschieden hat.

Und das ist ganz gut so. Stellen wir uns nur mal vor, wir könnten einen Menschen durch unseren Wunsch zwingen uns zu lieben. Was wäre diese Liebe wert? Wenn er nicht freiwillig bei uns bleiben würde? Wir hätten also nur einen Gefangenen, eine Marionette, einen Befehle ausführenden Menschen und keinen Partner, der uns aus tiefstem Herzen liebt. Ähnlich verhält es sich im Bereich der Arbeit. Angenommen wir würden eine ganz bestimmte Arbeitsstelle nur dadurch bekommen, weil wir durch Erfolgreich wünschen den Arbeitgeber dazu manipuliert hätten. Dann wäre unsere Einstellung unfreiwillig und wir könnten höchstwahrscheinlich nicht auf die Anerkennung und Loyalität unseres Arbeitgebers bauen.

Wir sollten also zunächst einmal froh sein, dass wir durch unsere Wunschenergie niemand anderen zu unserem Glück zwingen können.

  • Der freie Wille steht über allem.
  • Wünsche können andere Personen nicht zwingen, etwas gegen ihren Willen zu tun. Sich zum Beispiel in uns zu verlieben.
  • Nur gleich schwingende Energie kann sich gegenseitig beeinflussen.

Pierre Franckh