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Die einfachste Art zu mehr Achtung und Anerkennung

Es gibt eine sehr einfache und effektive Möglichkeit, unser Resonanzfeld zu erhöhen.

Je höher unser Resonanzfeld schwingt, desto klarer und positiver ist unsere ausgesandte Energie.

Je höher wir schwingen, desto weniger haben Zweifel, Traurigkeit oder Hoffnungslosigkeit eine Chance, sich durchzusetzen.

Die schnellste Art, sein Resonanzfeld zu erhöhen ist:

  • Lobe dich selbst!

Und das ist nicht immer so leicht, wie es auf den ersten Blick erscheint. Normalerweise halten wir mit unseren eigenen Leistungen hinter dem Berg. Das wurde uns schließlich so beigebracht.

Die meisten von uns wurden wahrscheinlich immer wieder darauf hingewiesen, dass Eigenlob stinke.

Viele bekamen von Kindesbeinen an Sprichworte vorgehalten wie:

„Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben“, 

„Wenn es der Maus zu gut geht, holt sie am Abend die Katze“, 

„Wenn es dem Esel zu wohl wird, geht er aufs Eis tanzen“, 

oder: „Übermut tut selten gut.“ 

Diese und noch viele andere „Ratschläge“ waren die Grundpfeiler unserer Erziehung. 

Wir alle kennen sicherlich unzählige solcher Sätze, die uns in unserer Freude eingeschränkt haben und dazu dienten, uns unter Kontrolle zu halten.

Irgendwann haben wir angefangen, diese Regeln als unsere eigene Wahrheit zu übernehmen und uns selbst zu begrenzen. 

Dieses Verhalten wurde für uns so normal, dass wir die Maßstäbe inzwischen auch auf andere übertragen. 

Zeigt sich jemand unglaublich stolz auf seine Leistung oder bringt er seine Freude darüber uneingeschränkt zum Ausdruck, benutzen wir nicht selten die gleichen Sätze, die wir früher selber zu hören bekamen. 

Kein Wunder, wir wurden schließlich stets dazu angehalten, selbstkritisch zu sein. 

Waren wir stolz auf unsere Leistung, bekamen wir oft genug zu hören, nicht anzugeben, nicht arrogant zu sein oder gar überheblich zu werden.

Wir sind es also nicht gewohnt, uns selbst zu loben.

Wir haben den selbstkritischen Blick inzwischen so perfektioniert,
dass wir nicht einmal mehr anderen glauben, wenn sie uns loben.

Wir schaffen es also nicht mehr, auf uns selbst stolz zu sein, und wehren darüber hinaus jegliche Anerkennung von anderen ab.

Was meinst du wohl, welches Resonanzfeld so eine Denk- und Handlungsweise aufbaut? Glaubst du, dass man auf diese Weise Dinge in sein Leben zieht, auf die man stolz sein könnte? Wohl eher nicht. Deswegen wird es Zeit, dieses selbstverneinende Verhalten aufzugeben – zumindest wenn wir künftig Achtung und Anerkennung in unserem Leben begrüßen möchten.

Wie tief dieses negierende Verhalten in uns steckt, zeigt sich immer wieder in meinen Seminaren. 

Wenn ich die Teilnehmer bitte, sich in Vierergruppen zusammenzufinden und dann eine ganze Minute lang den anderen zu erzählen, was an ihnen selbst so außergewöhnlich und liebenswert ist, passiert meist das Gleiche: In der ersten Sekunde ist man fast erschrocken. 

Kein Wunder. Was alles an uns schlecht, was an uns furchtbar ist, darüber haben wir ganz viel Wissen und darüber können wir sehr lange und sehr ausführlich erzählen. 

Tagelang, wenn es sein muss. Aber wenn wir berichten sollen, was an uns selbst so toll, so außergewöhnlich ist, fällt es uns meistens sehr schwer.

Sobald sich der erste Schreck gelegt hat, beginnen die meisten zu lachen. In diesem Fall ist Lachen nichts anderes als eine galante Art von Abwehr. Wenn wir über etwas lachen, müssen wir uns nicht wirklich auf die Dinge einlassen.

Nachdem sich das Lachen gelegt hat, fangen die meisten etwas unsicher mit der Übung an. 

Viele sind sogar ausgesprochen zögerlich. 

Es ist eben nicht so leicht, seine eigenen Vorzüge herauszustreichen und sie den anderen mitzuteilen. 

Aber bereits nach kurzer Zeit herrscht im gesamten Raum eine unglaubliche Lebendigkeit. Und nach dieser ersten Minute wollen viele gar nicht mehr aufhören. 

Die Energie ist so hoch, dass es mir oft schwerfällt, wieder Ruhe in den Raum zu bekommen.

Die Beteiligten tauschen nun ihre Plätze. Jetzt erzählt der Nächste den anderen, was an ihm so wundervoll ist. Bei jedem weiteren Wechsel nimmt die euphorische Stimmung zu. Am Ende sind alle so ausgelassen, dass sie nur noch lachen, sich gegenseitig zustimmen und glückstrahlende Gesichter zeigen.

Was ist passiert? Wir haben uns doch nur jeweils eine Minute gegenseitig erzählt, was wir selber gut an uns finden. Mehr ist nicht vorgefallen. Woher kommt also die ganze Euphorie? Ganz einfach: Sie steckt in uns. Sie ist schon immer dort gewesen. Wir haben sie nur vergessen. Wir haben sie sogar manchmal vor uns selber geheim gehalten. Nicht selten haben wir sie ganz bewusst unterdrückt.

Wenn wir diese wundervolle Energie freilassen, fühlen wir uns kraftvoll wie nie zuvor. Befreit schwappt diese Energie nach oben. Denn ja, es fühlt sich einfach klasse an, zeigen zu dürfen, wer wir wirklich sind.

Wenn du ein Umfeld voller Achtung und Anerkennung erschaffen willst, kannst du die beschriebene Übung auch sehr gut alleine machen.

 

ÜBUNG - 8 Schritte zur Steigerung der Selbstachtung

  • Schreib auf einen Zettel oder noch besser in ein Büchlein all das auf, worauf du insgeheim stolz bist.
  • Erinnere dich. Es gibt so viele Dinge, die dir gelungen sind.
  • Streiche all deine Vorzüge hervor
  • Und dann denke noch mal richtig nach. Was gibt es noch, worauf du stolz sein könntest, wenn du es dir erlauben würdest?
  • Atme einmal tief ein und aus. Lies dir deine Liste langsam durch.
  • Spüre in dich hinein, wie es sich anfühlt.
  • Spüre die Kraft, die in dir steckt. Spüre deinen unbändigen Stolz. Spüre, wie viel Spaß es macht, stolz auf sich zu sein. Es ist wunderbar, so viel geleistet zu haben.
  • Ergänze diese Liste, sooft du magst. Trage sie mit dir herum. Und immer wenn dir etwas einfällt, fügst du es hinzu. Je mehr du dich damit beschäftigst, desto mehr wird dir in den folgenden Tagen einfallen.

Du wirst erstaunt sein, wie viel dir in deinem Leben bisher gelungen ist. Je mehr dir einfällt, umso besser. 

Denn alle diese Erkenntnisse sind dein jetziges und zukünftiges Potenzial. 

Zu alldem bist du fähig, auch heute noch. Du hast es vielleicht nur vergessen. 

Du hast dich unbewusst von dieser Energie abgeschnitten. Wenn wir uns aber von ihr trennen, steht sie uns nicht mehr zur Verfügung.

Verbinde dich also wieder mit dieser Energie. Es ist ganz einfach. In dem Moment, wo du dich erinnerst, in dem Moment, wo du das wundervolle Gefühl von damals spürst, in dem Moment, wo du die Bilder von damals heraufholst, stehst du wieder mit dem gesamten Potenzial deiner Fähigkeiten in Verbindung.

  • Verbinde dich mit deinen vergangenen Erfolgen.
  • Dieses Potenzial kannst du sofort wieder in die Gegenwart rufen. Du tust dies, indem du beginnst, dich dafür zu loben: „Das bin ich. Das alles kann ich. Dazu bin ich fähig.
  • Die Energie wird wesentlich kräftiger, wenn du es laut wiederholst – am besten vor dem Spiegel.

Wenn wir uns selbst nicht achten,
achtet uns niemand.

Zu der beschriebenen Übung gibt es eine Steigerung. Ich mache sie sehr oft in meinen Seminaren:

Die Steigerung besteht darin, jemand anderem zu sagen, was wir so außergewöhnlich toll an ihm finden. 

Wir bestätigen unserem Gegenüber, warum wir ihn mögen, was wir an ihm sympathisch finden und was wir an ihm Positives entdeckt haben. 

Auch wenn man sich überhaupt nicht kennt, gibt es Dinge an der anderen Person, die wir als positiv empfinden.

Diese Übung schafft meistens ebenfalls etwas Erstaunliches: Bereits nach kurzer Zeit gibt es nur noch strahlende, lächelnde Gesichter. Viele nehmen sich aus Dankbarkeit in den Arm. Sie sind sich plötzlich nahegekommen. Letztendlich sind sie sich selber nahegekommen.

Nähe schafft eine starke Lebendigkeit und Euphorie.

In diesen Momenten kommen wir uns so nah, dass wir glücklich sind. Innerhalb von nur einer einzigen Minute hat sich unser Blickwinkel komplett verändert. 

Wir benötigten nur eine einzige Minute, um die Nähe zu wildfremden Menschen zu spüren. Innerhalb von einer Minute haben wir einfach unser Resonanzfeld erhöht.

Obwohl wir scheinbar den Blickwinkel nach außen gerichtet haben, hat sich dennoch unser eigenes Resonanzfeld ausgeweitet. Warum ist das so?

Wir können in anderen nichts anderes sehen als das, was mit uns selbst resoniert. In derselben Sekunde, in der wir die positiven Eigenschaften eines anderen Menschen entdecken wollen und uns darauf konzentrieren, finden wir diese Eigenschaften energetisch auch in uns und rufen sie in uns wach. Wenn wir andere loben, heben wir uns selbst in die Schwingungsebene des Lobes.

Wenn wir in anderen das göttliche Potenzial erkennen,
sehen wir nichts anderes als uns selbst.

Es geht gar nicht anders. Denn wir können im anderen nichts anderes sehen, als was in uns selbst angelegt ist. Nur das, was mit unserer eigenen Schwingung resoniert, können wir im anderen erkennen.

  • Möchtest du also deine eigene Frequenz rasant erhöhen, fokussiere deinen Blick auf das Wundervolle in deinem Gegenüber.
     
  • Wenn du deinen Blick ausschließlich darauf ausrichtest, erhöht sich deine eigene Energie schlagartig.

Denke immer daran: Es geht um Fülle! Befinden wir uns in der Fülle – und sei es vorerst nur gedanklich –, bauen wir ein Resonanzfeld von Fülle auf. Gleiches zieht Gleiches an. Die ausgesandte Energie sucht nach gleichschwingender Energie, in diesem Fall nach einem Feld der Fülle.

  • Möchtest du in der Fülle sein, begib dich gedanklich dorthin, indem du deine eigene Fülle anerkennst.

 

PIERRE FRANCKH