Mit der Nutzung dieser Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Für die Nutzung des vollen Funktionsumfanges der Webseite, bestätigen Sie bitte auch die Verwendung von Third-Party-Cookies & Plugins. Mehr Informationen in unserer Datenschutzerklärung
Ok

Der meditative Rasenmäher

Hallo Pierre !

Herzlichen Dank für Dein Seminar Ende April in Salzburg. Das ist zwar schon ein Weilchen her - aber es hat mich nachhaltig geprägt. Da Du uns im Seminar das "Du" angeboten hast, möchte ich in meiner eMail auch gleich dabei bleiben.

Nachstehend die Geschichte, wie ich überhaupt auf Deine Bücher kam und die Begebenheit, wie ich mir einen Rasenmäher gewünscht habe, den meine Frau dann bekommen hat. Geschenkt - versteht sich!

Rasenmähen zählt nicht unbedingt zu meinen Lieblingsbeschäftigungen.

Obwohl unser Garten mit seinen knapp zwanzig Quadratmetern Rasenfläche nicht gerade dem "Parque Antonio Gaudi" in Barcelona"  gleichkommt, scheint es für mich doch eine Menge Arbeit zu sein: zuerst das Gras entlang der von uns schlangen- und wellenförmigen Steine, welche die Blumenbeete begrenzen, mittels elektrischer Schere ausschneiden - und dann die eigentliche Fläche mit dem Handschieber mähen.

Nach unserer Rückkehr von La Palma im Juni war das Gras derart in die Höhe geschossen, dass ich ziemlich Mühe hatte, unserem Rasen mit meinem Gardena-Schieber eine "anständige Fasson" zu verpassen.

Schnaubend und schwitzend beschloss ich nicht über mein "Schicksal" zu klagen. Schließlich habe ich selbst für unser bisserl Rasen für den Erwerb eines Handschiebe-Mähers plädiert.

Jetzt wär´ mir natürlich ein Elektromäher willkommen gewesen, also beschloss ich ihn mir beim Universum zu bestellen.

Vor allem klein sollte das Ding sein - und viel kosten sollte es auch nicht. Geschenkt wäre überhaupt am Besten, weil ich für die Bearbeitung unsere Mini-Rasenfläche nicht wirklich zu viel Geld ausgeben wollte. 

Diesen Wunsch formulierte ich mehr Spaßhalber und ohne Rituale, ohne Visiulisierungsübung und ohne Meditation. Ganz nebenbei - Gartenarbeit soll ja auch etwas "meditatives" haben. Dann ließ ich meinen Wunsch los - und habe ihn, "einfach vergessen", wie Du es in Erfolgreich wünschen (falsch oder doch richtig) beschrieben hast.

Ich hab´ nicht schlecht gestaunt, als ich vor kurzem das Garagentor öffnete: da "parkte" doch tatsächlich ein putziger, kleiner Elektromäher!

Ich "interviewte" sofort meine Frau, wie sie auf die Idee käme, einen Elektromäher zu kaufen. "Nein," erwiderte meine Frau. ...

..., "das habe ich vergessen, dir zu erzählen. Den haben wir von unseren Nachbarn, Max und Simone geschenkt bekommen. ...

... Die beiden haben ja eine größere Rasenfläche als wir und haben sich ein größeres Gerät angeschafft. Simone meinte, ihr “alte“, nicht mal ein Jahr alter Mäher würde genau für unseren Garten passen..."

Ich hab´ Doris auch nichts von meinem "Wunsch" erzählt, und Simone kam mit dem Rasenmäher einfach auf Doris zu, ansonsten hätten sie ihn weggeworfen - obwohl das Ding noch nicht mal ein Jahr alt ist! Summa Summarum: Ich hab´mir etwas gewünscht und Doris hat erhalten, was ich wiederum gebrauchen kann.

Interessant ist auch, wie ich zu Deinen Büchern kam.

Lang zuvor las ich begeistert die Bücher von Bärbel Mohr. Als ich mich mit einer Bekannten darüber unterhielt, wollte sie mir sofort „Erfolgreich Wünschen“ von Dir borgen. Ich lehnte vorerst dankend ab. Ich kannte Dich aus diversen Fernsehproduktionen und obwohl ich Dich als Schauspieler sehr schätze, war mein erster Gedanke: "Nicht noch ein Mime, der ein Buch schreiben muss..." 

Fast ein Jahr lang "drängte" mich meine Bekannte, Dein Buch zu lesen - keine Chance ! Nach diesem Jahr „erfolgreicher Verweigerung“ musste ich von Berufswegen verreisen. Mein Koffer war gepackt - nur die Lektüre hatte ich vergessen. Da ich am Bahnhof noch etwas Zeit bis zur Abfahrt meines Zuges hatte, schlenderte ich ziellos durch die Bahnhofsbuchhandlung um mir etwas zum lesen zu besorgen. Leicht zu lesen sollte es sein, ein bisserl zum Schmunzeln und wenn ich dabei auch noch etwas lernen konnte, so wär´s auch kein Nachteil.

Mehr oder weniger "intuitiv" griff ich zu (Du wirst es erahnen) zu „Erfolgreich Wünschen“.

Erst im Zug bemerkte ich, was mir "passiert" war - aber wenn ich schon für etwas bezahlen musste, dass ich eigentlich ein Jahr lang schon gratis haben konnte, begann ich auch darin zu schmökern.

Was soll ich Dir sagen: ich war so begeistert und so vertieft, dass mir die Bahnfahrt "wie im Flug" verging. 

Nun, mittlerweile habe ich auch Deine weiteren Bücher mit Begeisterung gelesen - die beiden "Wünsch´ es Dir einfach..."-Bücher und "Erfolgreich Wünschen" sogar mehrmals.

Die „Krönung“ war dann noch Dein Seminar in Salzburg...

Herzliche Grüße

aus Österreich

sendet Dir und Michaela

Michael