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Armut ist nur ein Irrtum unserer Gedanken

Grundsätzliche Ursache für das Gelingen oder Scheitern ist oft nur ein einziger Gedanke. Entweder glauben wir: "Geld steht mir zu", oder: "Geld steht mir nicht zu". "Natürlich steht es mir zu!", werden jetzt viele aufschreien. Und sie haben damit absolut recht. Jeder von uns hat ein Recht auf Gesundheit, Wohlstand, Glück und Reichtum. Reich zu sein, ist ein natürlicher Zustand, den wir ohne schlechtes Gewissen oder moralische Bedenken erreichen können. Es ist nur natürlich, ein sorgenfreies Leben führen zu wollen. Schlie?lich ist niemandem mit unserer Armut gedient. Niemandem geht es deswegen besser oder schlechter. Warum sollten wir uns also ständig einschränken müssen und am Existenzminimum herumknabbern?
Der Wunsch nach Reichtum ist also vollkommen in Ordnung. Wir sollen und wollen uns schliesslich geistig und seelisch entfalten. Dies geht aber nicht, wenn wir ständig daran denken müssen, wie wir die Miete, das Essen oder andere Dinge bezahlen können.

Sich Geld zu wünschen, scheint ziemlich einfach zu sein. Man kann sich sogar den genauen Betrag wünschen. Warum klappt es dennoch nicht bei allen? Die Antwort ist oft ganz einfach.

Jedem von uns steht Geld zu.
Aber gestehen wir es uns auch selber zu?

Sag ein paarmal: "Ich habe ein Anrecht darauf, reich zu sein", und spüre nach, ob sich bei dir vielleicht still und leise ein paar Widerstände melden. Die meisten glauben nämlich nicht, dass ihnen Geld tatsächlich zustehen könnte. Viele von uns sind nicht mit Geld aufgewachsen und erinnern sich noch an die Zeit, in der Mangel herrschte. Dadurch haben sich oft tief sitzende Glaubenssätze der Armut eingegraben, die meist erfolgreich verhindern, dass der Überfluss an Geld tatsächlich in unser Leben tritt. Viele haben - ohne es zu wissen - zum Geld eine sehr gespaltene Beziehung: Sie brauchen es zwar, finden Geld aber nicht wirklich positiv. Für viele ist Geld schmutzig oder sogar Teufelszeug: Sie glauben, vom Streben nach Geld komme alles Übel auf dieser Welt.

Manche meinen sogar, nach Geld zu streben sei unmoralisch, mit ihrer Religion nicht zu vereinbaren oder gar egoistisch. Solange wir aber von solchen Gedanken ¸berzeugt sind, wird Geld nicht in unser Leben treten. Wir wehren einen Geldfluss sogar regelrecht ab.

Geld ist nichts anderes als ein Tauschmittel.
Geld ist völlig neutral.
Geld verhält sich zu uns immer nur so, wie wir uns zum Geld verhalten.

Die Sache ist im Prinzip einfach: Wenn wir Geld positiv bewerten, werden wir es im Überfluss besitzen; wenn wir es verteufeln, wird Geld uns meiden - obwohl wir meinen, es so dringend zu brauchen. Wenn das Wünschen von Geld bei dir nicht funktioniert, dann lies die folgenden Sätze und überprüfe, welche davon auf dich zutreffen könnten:

  • Geld kommt immer nur zu den Reichen.
  • Wer viel Geld besitzt, ist bestimmt ¸ber Leichen gegangen.
  • Ein Reicher ist nur ein Ausbeuter.
  • Geld macht nicht glücklich.
  • Viel Geld zu haben, ist unmoralisch.
  • Solange es anderen schlecht geht, darf es mir nicht gut gehen.
  • Nur durch harte Arbeit kann man Geld verdienen.
  • Geld verdirbt den Charakter.
  • Geld macht süchtig.
  • Seitdem er reich geworden ist, hat er sich negativ verändert.
  • Arme Menschen sind glücklicher als reiche.
  • Armut ist moralisch einwandfrei.
  • Geld macht gierig.
  • Geld ist eine Erfindung des Teufels, um die Menschen zu manipulieren.
  • Die Reichen schieben sich immer alles untereinander zu, die Armen haben gar keine Chance.

Wenn wir auch nur einen oder zwei solcher Sätze glauben, wird Geld in unserem Leben mit Sicherheit nicht sehr willkommen sein. Menschen, die solche Sätze sagen oder denken, werden bei genauerer Betrachtung meist selbst nicht im Besitz von Geld sein und im Wohlstand leben.
Warum ist das so? Hinter solchen Gedanken stecken unterschwellig immer auch Neid und Missgunst. Man gönnt es anderen nicht. Wenn man aber anderen etwas neidet und missgönnt, verbindet man negative Gedanken mit Wohlstand, also mit dem Zustand, den wir eigentlich gerne erreichen wollen. Neid und Missgunst machen den erhofften Reichtum unmöglich.

  • Sprich deswegen nur gut über diejenigen, die Geld haben. Schliesslich willst du selbst einer von ihnen werden.
  • Befreunde dich mit dem Gedanken, selbst Geld zu haben. Das gelingt dir am besten, wenn du dich ¸ber den Reichtum anderer freust, weil du auf diese Weise ganz schnell in die Freude des Wohlstandes hineinkommst.
  • Betrachte den Reichtum anderer als erstrebenswertes eigenes Ziel und Äußere deswegen kein negatives Wort darüber. Sonst entfernst du dich immer mehr von deinem Wunsch. Genau genommen verurteilst du deinen Wunsch. Du wünschst dir Reichtum, aber gleichzeitig verurteilst du ihn, weil Reichtum deiner Meinung nach immer einen Makel hat.

Was man nicht schätzt, verliert man.

Pierre Franckh